Gestaltung kleiner Wohnräume

Ein-Zimmer-Wohnungen sind klein und haben meist noch eine kleine Küchenzeile im Wohnraum integriert. Diese Wohnräume werden vorrangig von Studenten, Alleinstehenden und Pendlern genutzt. Die Wohnungsgestaltung auf den beengten Raum anpassen, ist jedoch meist recht schwierig. Der bedeutendste Unterschied liegt natürlich in der Größe.

Zudem werden in einer Ein-Zimmer-Wohnung viele Zimmer in einem integriert. Das bedeutet für den Bewohner ein großes Improvisationstalent bei der Wohnungsgestaltung. Denn hierbei geht es darum die Wohnung optimal einzurichten, aber auch das Zimmer größer erscheinen zu lassen als es in Wirklichkeit ist. Der gesamte Platz muss ausgenutzt werden.

Viele Zimmer in Einem
Was in anderen Wohnungen in mehreren Zimmern verteilt werden kann, steht hier also in einem Einzigen. Das bedeutet Schlafzimmer, Wohnzimmer und Küche müssen miteinander verknüpft werden. Je nach Größe des Zimmers sollte eine Schlafcouch eingesetzt werden, die tagsüber Sitzgelegenheit für Gäste und nachts das Bett ist. Ist genügend Platz, sollten Bett und Sofa an entgegengesetzten Wänden platziert werden, um Schlaf- und Wohnzimmer optisch voneinander klar zu trennen. Zudem sollte darauf geachtet werden, dass das Bett weit genug von der Kochnische entfernt steht, um unangenehme Gerüche in der Nacht zu vermeiden.

Bei Studenten muss häufig zusätzlich ein Arbeitszimmer integriert werden. Der Schreibtisch kann dazu optimal als Raumtrennung zwischen Schlaf- und Wohnbereich gestellt werden. Wenn möglich, kann der Schreibtisch bei Bedarf als Esstisch umfunktioniert werden. Mit einem Rollcontainer unterhalb des Tisches, können alle benötigten Materialien in Reichweite und platzschonend verstaut werden.

Um die Bereiche weiter optisch zu trennen, sollte einer von ihnen farblich hervorgehoben werden. Beispielweise kann der Wohnbereich an den Wänden farblich abgetrennt werden. Der Bereich wird dann als eigenständig wahrgenommen. Idealerweise wird generell in der kleinen Wohnung darauf geachtet, dass nur ein Einrichtungsstil angewendet wird. Hiermit kann ein fließender Übergang der verschiedenen Bereiche gewährleistet werden, so dass die einzelnen „Räume“ nicht wahrgenommen oder als störend empfunden werden.

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